Donnerstag, Juni 28, 2007


QUELLE CHALLENGE ROTH 2007

Bei der 6. Quelle Challenge in Roth ging es am Sonntag nicht darum, wer das Rennen gewinnt. Da gab es bereits im Vorfeld gar keine Frage. Nur ein Defekt oder ein Sturz hätte Chris McCormack aufhalten können auf dem Weg zum Sieg. Vielmehr ging es darum, schafft es der Australier, den Weltrekord von Luc van Lierde aus dem Jahr 1997 zu knacken oder nicht. Um es vorweg zu nehmen, es fehlten 3:56 Minuten am Rekord des Belgiers.


„Die letzten zehn Kilometer heute waren wahrscheinlich die schwersten meiner Karriere“, atmete Macca im Ziel erstmal tief durch. „Als ich losgelaufen bin nach dem Radfahren, habe ich meine Beine nicht gespürt“, berichtet der Australier weiter. Von diesen Problemen war allerdings nur wenig zu spüren, denn spätestens ab dem zweiten Teil des Radabschnitts lief es wie nach Plan. „Beim Schwimmen habe ich meine Brille verloren, es war einfach schrecklich. Auch die ersten Radkilometer liefen nicht richtig rund bei mir“, hatte Chris McCormack den Rekord schon fast abgeschrieben. Doch plötzlich lief es wieder bei ihm. Zusammen mit Thomas Hellriegel, der in Roth einen bärenstarken Tag erwischte und wieder an alte Zeiten erinnerte, pushte er sich an die Spitze, die lange Zeit der Australier Pete Jacobs inne hatte. Nach 100 Kilometern war der beste Schwimmer des Feldes aber verdrängt und fiel zunächst etwas zurück.

„Ich habe mich beim Radfahren bei Thomas entschuldigt, dass ich auf dem ersten Teil nicht viel mitarbeiten konnte. Nach Hawaii haben sich ja einige Deutsche über mich beschwert“, sagte McCormack, gut erholt, nach dem Rennen. „Es war mir eine große Ehre mit meinem Idol zusammen an der Spitze zu fahren und es war fantastisch zu sehen, wie er wieder in Form ist.“ Er hatte aber auch die Konkurrenz fest im Auge. Ganz besonders Eneko Llanos. „Er war meine größte Sorge heute. Ich habe ihm zwischendurch ins Gesicht geschaut und gesehen, dass er noch verdammt gut aussieht“, befürchtete der Australier schon schlimmes. Am Ende hatte er dann aber doch alles im Griff und tröstete sich mit seinem vierten Sieg in Folge im Frankenland. „Ich bin in guter Gesellschaft und habe jetzt das dritte Mal unter acht Stunden gefinished. Dann versuche ich eben nächstes Jahr noch einmal“, kündigte Macca an.

“Kommt nicht jeden Tag vor, dass ich führe…“
Chris McCormack profitierte immerhin auch davon, dass Thomas Hellriegel nach vielen Verletzungen endlich wieder zur Form früherer Tage fand. Der fuhr bereits vor zehn Jahren, als Luc van Lierde den Weltrekord aufstellte, die beste Radzeit und war auch jetzt wieder mit weit vorn dabei. „Die letzten Jahren waren schon schwierig für mich. Auch in diesem Jahr war noch ein großes Fragezeichen beim Laufen. Bis Februar hatte ich noch mit einer Achillessehnenverletzung zu kämpfen“, sagte Hellriegel, dem es gefiel, endlich wieder ein Rennen von vorn zu bestreiten. „Es war die richtige Entscheidung, hier in Roth zu starten. Jetzt bin ich auch Deutscher Meister über die Langdistanz, das war ich bisher noch nicht. Ein bisschen schmerzlich war aber, dass ich als Vierter das Podium verpasst habe“, gab der Routinier zu und war mit sich zufrieden: „Ich bin schon drei Jahre nicht mehr unter 8:30 Stunden geblieben, die 8:10 heute können sich sehen lassen.“

Hellriegel musste auf der Laufstrecke noch Eneko Llanos und Pete Jacobs vorbeilassen. Während sich Llanos noch ein bisschen müde nach seinem Erfolg in Lanzarote, und gerade deshalb mit sich zufrieden war, genoss Pete Jacobs seine Spitzenposition auf dem Rad in vollen Zügen. Während der ersten Radrunde winkte er den Zuschauern und wusste anscheinend gar nicht, wie ihm geschah. „Es kommt ja nicht jeden Tag vor, dass ich in Führung liege. Das war einfach ein super Gefühl, ich habe das einfach nur genossen“, strahlte der Australier übers ganze Gesicht, dass es am Ende doch noch mit dem Podium klappte. Dafür musste er aber Lehrgeld bezahlen. „Auf der zweiten Radrunde bin ich eingebrochen. Da habe ich mich offensichtlich nicht richtig ernährt. Beim Laufen habe ich erstmal nur Cola genommen, dann ging es wieder besser“, gestand er seine Unerfahrenheit.

Keine Schmerzen bei van Vlerken
Verblüffend offen zeigte sich die Niederländerin Yvonne van der Vlerken. Die Duathlon-Weltmeisterin über die Langdistanz startete in Roth zum ersten Mal über die Langstrecke im Triathlon und feierte gleich ihren ersten Sieg. „Es war verrückt“, strahlte sie, „ich habe gedacht, irgendwann müssen doch die Schmerzen kommen. Aber es kamen keine.“ Ganz still und heimlich bestritt sie ihr Rennen. Lag lange Zeit auf Platz drei und ließ vorn Vorjahressiegerin Joanna Lawn und Belinda Granger ihr Ding machen. Beim Laufen aber gab es kein Halten mehr. „Ich habe gerade daran mit meinem Freund Thomas Vonach gearbeitet und viel Zeit investiert. Aber ich habe mich schon ein bisschen gewundert, dass es so gut lief“, gab sie zu. Das aber nutzte sie gleich konsequent aus und hängte die verdutzten Favoritinnen ab. „Ich bin ja bekannt für mein starkes Radfahren, dass es jetzt gleich mit dem Sieg geklappt hat und dann gleich unter neun Stunden, freut mich umso mehr.“ Am Ende fehlten ihr 1:02 Minuten und sie hätte den Weltrekord von Paula Newby-Fraser gebrochen.

An die neue, und unbekannte, Konkurrenz mussten sich Lawn und Granger erstmal gewöhnen und wussten nicht, wo sie die Niederländerin einordnen sollen. „Sie war eigentlich nicht eingeladen zu unserer Party“, flachste denn auch Joanna Lawn, die mit Platz zwei vorlieb nehmen musste. „Natürlich bin ich hierher gekommen, um meinen Sieg zu wiederholen. Aber ich bin jetzt auch mit Platz zwei zufrieden“, sagte die Neuseeländerin und lud Yvonne van Vlerken zur nächsten Party ein.
Text : tri2b.com

Sonntag, Juni 24, 2007


an diesem wochenende finden viele ironman rennen statt. IM france , IM coeur de alene , IM switzerland , IM 70.3 buffalo springs und aus meiner sicht das schönste rennen der welt : challenge roth. ich verfolge es gerade im liveticker . mccormack der einen weltrekord angekündigt hat und mein favorit den ich ganz fest die daumen drücke ,thomas hellriegel sind gemeinsam vom rad gestigen. bin ganz gespannt wie es weitergeht , dazu morgen mehr.
ich hatte diese woche eine 60 std. arbeitswoche ,das da nicht mehr viel zeit für andere sachen bleibt ist klar. trozdem habe ich versucht mein training soweit es geht durchzuziehen. an einen radblock war nicht zu denken , der ist für die kommende woche geplant. und so verlief die woche:
montag - laufen 8 kmga1 von der arbeit nach hause , ich musste mit einem rucksack laufen , ist das vielleicht sch... ich hatte zwei tage den rücken verspannt.
dienstag - schwimmen 3 x 500 m ga1
mittwoch - laufen 10km in 43:45min , die beine waren ein wenig schwer aber es ging doch ganz gut.
donnerstag - ich war ziemlich müde also pause.
freitag - mtb 1 std. und abends schwimmen 1000m in 17:48:02min
samstag - 15km crescendo lauf in 1:14std. die letzten 5km unter 23min
sonntag - rad 50 km in 1:48 std. ga1 mit k.a am berg
für nächste woche ist viel radfahren geplannt , darauf freue ich mich schon.

Mittwoch, Juni 20, 2007

ironmaker

april 2008 gibt es im rahmen des bonn marathons einen neuen tri-wettbewerb , den ironmaker.
am samstag 3,8km schwimmen im rhein und 180 km radfahren im siebengebirge , am sonntag dann der marathon. ob man mir das glaubt oder nicht, genau so etwas wollte ich nächtes jahr in eigenregie machen also freut es mich um so mehr das ganze unter profesioneller organisation durchzuführen , ja ich bin dabei , klasse idee !
mehr infos unter : ironmaker.de

Sonntag, Juni 17, 2007


der laufblok ist geschafft. 60 km waren geplant , ich bin aber mit den 47 laufkilometern die ich gelaufen bin sehr zufrieden , es war seit langer zeit gutes training . die laufform scheint langsam aber sicher zu kommen , die letzte trainingseinheit am samstag über 10 km in 43 min. ging sehr gut mit viel luft nach oben. leider habe ich es nicht geschafft diese woche schwimmen zu gehen , meine paradedisziplin entwickelt sich zu einer problemdisziplin.
nächste woche ist viel radfahren angesagt und wenn wir schon beim thema rad sind , die radstrecke in und um wiesbaden ist abgändert worden und laut ein paar triathleten die schon mal das vergnügen hatten die abzufahren , noch schwerer als davor. nach dem laubacher duathlon werde ich mir die strecke anschauen und natürlich mit dem rad abfahren dann schaue ich weiter wie ich mir das rennen einteile. zuerst aber muss weiter an der form gefeilt werden.
hier noch ein paar zahlen zu den vergangenen drei wochen , ich nenne es mal eingewöhnungsphase :
schwimmen : 6 km
rad : 309 km
laufen : 77 km


Donnerstag, Juni 14, 2007

da ich gerade mal bei meinem bruder bin, nutze ich wieder die gelegenheit ein wenig über mein training zu berichten.
letzte woche war erholungswoche , 2 x laufen , 1 x schwimmen und 1 x rad. ab dem freitag nachmittag war endspurt in sachen umzug angesagt. wir mussten nach remscheid restliche möbel packen , wohnungsübergabe etc. samstag und sonntag waren dann viele sachen in licher wohnung zu erledigen deshalb war am wochenende nicht ans training zu denken.
somit sind 3 vorbereitungswochen vergangen. ab diese woche trainiere ich in blöcken. und starte mit einem laufblock , ziel ist es auf 60 laufkm. zu kommen. da ich in den letzten wochen nicht mehr als 30 km gelaufen bin , möchte ich keine verletzung riskieren und finde 60 km plus schw. und rad ausreichend. da ich zurzeit auch beruflich sehr viel arbeiten muss , wird es zur einer herausforderung aber unsere neue wohnung wird immer gemütlicher und ( hoffentlich ) ende dieser woche komplett fertig.

Sonntag, Juni 03, 2007

zur zeit sind wir ohne telefonanschluss , also auch kein internet , deshalb nutze ich gerade die möglichkeit bei meinem bruder ins netzt zu gehen.
die zweite woche lief ganz gut , ich mache zwar keine riesen umfänge aber die intensität stimmt.im wasser war ich diese woche einmal - 2km. haupteinheit : 10 x 100m ga2 , auf dem rad läuf zur zeit sehr gut , ich war auch 2 std. mit meinem mountinbike unterwegs und erkundete die licher wälder nach neuen laufstrecken. dazu kommt eine koppeleinheit ( 45 km rad ga2 + 5km locker laufen) und eine ga2 einheit im welligem gelände. läuferisch mache ich zur zeit nicht viele km aber das war so gewollt , etweder kurz und schnell oder lang und langsam. bin auf 25km gekommen bei drei kurzen schnellen läufen. für lang und langsam fehlt momentan die zeit.
nächste woche ist erholungswohe , da machen wir unsere wohnung endlich fertig.

Dienstag, Mai 29, 2007

mal wieder auf der ironman radstrecke

die erste vorbereitungswoche ist um und so lief es :
montag : rad 1:50std. 55km in ga1. bin mal wieder die laubacher duathlon runde abgefahren von da nach hungen - villingen dann nach grünberg. alles schön locker.
dienstag : laufen 12 km ga1 . schwimmen war eigentlich geplant , da ich aber kein auto zu verfügung hatte bin ich laufen gegangen. es war drücked schwül und meine beine waren auch nicht frisch.
mittwoch : laufen intervalle - 5 x 1000m in 3:50min. es war nach wie vor sehr schwül aber die beine fühlten sich besser an. gutes training.
donnerstag : pause
freitag : schwimmen 2 km. nach vier wochen mal wieder. 400m ein , 5x200 ga1, 5x50m sprint , 400m aus . das ging gut und hat spaß gemacht.
samstag: rad 70km ga1. mit jens auf der ironman ger. strecke in frankfurt und umgebung, hat riesen spaß gemacht. viele triathleten unterwegs gewesen an dem tag.
sonntag : laufen 10km ga1 . wenig zeit , und ein wenig lustlos gewesen.

somit verlief die woche suboptimal , die letzten wochen waren aber mehr als stressig deshalb lasse ich es ein wenig lockerer angehen.






Mittwoch, Mai 23, 2007


IRONMAN LANZAROTE 2007

In Puerto del Carmen ist die 16. Auflage des IRONMAN Lanzarote Canarias Triathlon zu Ende gegangen. Bis Mitternacht liefen die Altersklassenathleten über die magische Zielline nach 226 langen und erschwerlichen Kilometern und beendeten einen unvergeßlichen Ironman-Tag auf Lanzarote. Die Sieger der diesjährigen Auflage heißen Eneko Llanos Burguera (ESP) und Tiina Boman (FIN). Beide waren von Beginn an in der Führungsgruppe bzw. in Führung. Das Podium wurde von Luc van Lierde (BEL) und Stephan Vuckovic (GER) sowie Tara Norton (CAN) und Sione Jongstra (NED) vervollständigt. Weitere Deutsche zeigten starke Ironman-Debüts: Ulrike Schwalbe wurde Vierte und Andreas Böcherer erreichte Platz fünf. Bei guten äußeren Bedingungen, der Wind hatte gedreht und gleichzeitig an Stärke verloren, gingen fast 1.100 Athleten an den Start.


Bei den Männern setzte sich schon auf der ersten Schwimmrunde eine Spitzengruppe aus zwölf Athleten ab. Der Spanier Eneko Llanos, sein Bruder Hektor und der Deutsche Andreas Böcherer bestimmten mit Francisco Pantano das Tempo. Die Gruppe hatte zum Beginn der zweiten und letzten Runde einen Vorsprung von anderthalb Minuten auf die Verfolger um den Vorjahreszweiten Steffen Liebetrau. Der 24-jährige Andreas Böcherer führte die Spitzengruppe von sechs Athleten nach 49:09 Minuten aus dem Wasser. Zusammen mit Luc van Lierde wechselte der Deutsche am schnellsten und war mit dem Belgier als erstes auf der Radstrecke. Eneko Llanos folgte mit wenigen Sekunden Rückstand.

Llanos fährt allen davon
Beim Radfahren setzte sich der Spanier sehr schnell an die Spitze und fuhr sich einen stetig wachsenden Vorsprung heraus. In der Verfolgung bildete sich anfangs eine fünfköpfige Gruppe aus Pantano, van Lierde, Böcherer, Hektor Llanos und Vuckovic. Diese Gruppe konnte aber den wie entfesselnd fahrenden Eneko Llanos nichts entgegensetzen, der seinen Vorsprung kontinuierlich weiter ausbaute. Lange konnte der starke Radler Steffen Liebetrau nicht zu den Verfolgern aufschließen. Er drehte erst auf der Abfahrt vom Mirador del Rio, den letzten 60 Kilometern, auf. Es war der einzige Streckenabschnitt mit bemerkenswertem Gegenwind. Hier ließ Steffen Liebetrau fast alle Konkurenten stehen. Nur Eneko Llanos konnte einen Vorsprung von fast zehn Minuten behaupten und ging mit diesem deutlichen Vorsprung auf die Laufstrecke an der Strandpromende von Puerto del Carmen.



Mit der Grundlage der schnellsten Radzeit des Tages konnte der Spanier Eneko Llanos entspannt auf die Laufstrecke gehen. Der Belgier Luc van Lierde schob sich stetig an Steffen Liebetrau heran und eroberte sich den zweiten Platz zurück. Der auf Platz sechs ins Radziel gekommene Münchner Student Wolfgang Teuchner musste seiner starken Radleistung mit der zweitbesten Zeit des Tages Tribut zollen und kämpfte sich in 4:20 Stunden ins Ziel. Der Deutsche Stephan Vuckovic drehte auf der Laufstrecke auf, nachdem ihn starke Rückenschmerzen auf dem Rad behinderten. Er lief mit der Marathontagesbestzeit (2:56:04 Std.) noch auf Platz drei. Der Belgier Bert Jammaer zeigte als Vierter ein sehr starkes Rennen, musste sich aber der Laufstärke des Reutlingers geschlagen geben. Andreas Böcherer erreichte als Fünfter sein für die erste Langdistanz gesetztes Ziel. Der Routinier Alexander Lang (Freiburg) wurde Zehnter.

Boman den ganzen Tag an der Spitze
Bei den Frauen gab es die Galavorstellung der Finnin Tiina Boman. Schon beim Schwimmen in Führung liegend, fuhr sie die gesamte Radstrecke in der Spitzenposition. Nur gegen Ende der Radstrecke konnte Tara Norton (CAN) massiv aufholen und so trennten die Beiden beim letzten Wechsel nur 50 Sekunden. Doch mit einem hohen Anfangstempo auf den ersten Kilometern des Marathons konnte die 30-jähirge Boman wieder einen beruhigenden Vorsprung zurückerobern und lief dann einem ungefährdeten Sieg entgegen. Die Kanadierin Tara Norton erkämpfte sich den zweiten Platz, nachdem sie sich schon in der ersten Schwimmrunde die Schulter ausgerenkt hatte. Sie konnte die Schulter wieder in Position bringen, wurde aber während des gesamten Rennens davon behindert. Die Drittplatzierte Sione Jongstra sicherte sich den Podestplatz mit eine souveränen Laufleistung.

Drei deutsche Frauen in den Top Ten
Hinter den unangefochtenen besten drei Frauen Boman, Norton und Jongstra sorgten drei Deutsche für Aufsehen. Die Duathlon-Spezialistin Ulrike Schwalbe kam bei ihrem ersten Ironman als Vierte ins Ziel. Ihre Einschätzung des Rennens: "Beim Schwimmen hatte ich Angst zu ertrinken. Ein Schlagen und Treten, schlimmer als beim Boxen. Auf dem Rad ging es auch nicht so gut. Musste wegen dem vielen Wasser vom Schwimmen mehrfach anhalten. Habe Magenprobleme bekommen und konnte wenig essen und trinken. Das hat sich auf der Laufstrecke dann mit Krämpfen gerächt. Ich bin muskulär völlig platt. Vom Herz-Kreislaufsystem geht es mir noch ganz gut. Es war ein hartes Rennen. Falls ich die Hawaii-Qualifikation geschafft habe, werde ich mir das überlegen, denn es ist schon ein finanzieller Aufwand."
Gleich hinter der Jenaerin kam Elena Wagner auf Rang fünf. Stefanie Loeb (Krefeld) vervollständigte als Achte das deutsche Trio in den Top Ten.
Text : tri2b.com

Sonntag, Mai 20, 2007


erholung ist angesagt denn.......

ab der nächsten woche geht es los mit der speziellen vorbereitung für den halb-ironman in wiesbaden. bis jetzt habe ich ohne plan frei nach schnauze trainiert , da ich mich in der neuen rolle des vaters zurecht finden musste. doch ab morgen wird es wieder nach trainingspaln trainiert.
ich habe mir ein plan gebastellt bei dem die basis die radeinheiten bilden(3-4 x) , schwimmen werde ich in den ersten 5. von insgesamt 13. wochen zwei mal in der woche . in den letzten acht wochen wird das schw. training auf 3 bis 4 mal gesteigert. beim laufen kann ich mir keine "leeren" kilometer erlauben deshalb gibt es nur zwei arten von training : kurz und schnell oder lang und langsam sowie als koppeleinheit.
ich habe den plan ziemlich flexibel gestalltet , da ich mir ziemlich sicher bin das es tage geben wird an dennen das training verschoben oder ganz gestrichen wird. aber ich sehe das eher als eine herausforderung und bin schon gespannt wie sich das ganze "projekt 70.3" gestalltet ;-)
in diese woche war wie schon oben erwähnt erholung angesagt , ich habe einfach nach lust und laune trainiert ( oder eben nicht trainiert) deshalb habe ich entschlossen in schotten und florstadt nicht an den start zu gehen , sondern kräfte sammeln. es kommen harte wochen....

Montag, Mai 14, 2007

die vergangene woche lief gar nicht schlecht....läuferisch gesehen , denn auf dem rad hatte ich ziemlich pech mit regen. das war vor allem am samstag sehr heftig , als ich eigentlich drei stunden fahren wollte , doch nach einundhalb std. war ich wieder zuhause, total durchnässt und froh am leben zu sein ;- ) ein paar windböhen haben mich fast von der nassen fahrbahn geholt also bin ich zurück richtung heimat gefahren und bin nachmittag laufen gegangen.
diese woche ist erholungswoche und ab der nächsten beginnt meine vorbereitung für den halb-ironman in wiesbaden.
desweiterm möchte ich nächsten samstag einen 5 km lauf in florsatdt machen , möchte mich mal wieder auf den kurzen strecken testen und finde es ist ein gutes training für den schottener tri.(falls ich schotten noch eine startnr. bekomme )

Dienstag, Mai 08, 2007


ist schon schade das es mit bonn triathlon nicht klappt. es sollte das highlight im ersten halbjahr werden , es ist wie mit dem röntgenlauf , es kommt immer was dazwischen.

laubacher duathlon( 22.7 ) ist der nächste wichtiger wettkampf. die radstrecke bin ich schon mal abgefahren und wurde sie als sehr anspruchvoll bezeichnen. davor möchte ich noch einen schnellen 10er laufen ( sub 40 min ) zwei versuche hatte ich schon dieses jahr , der dritte muss sitzen ;- )

auf dem rad läuft es zur zeit sehr gut , letzte woche konnte ich ein paar schöne lange touren in den vogelsberg unternehmen aber auch kurze , schnelle koppeleinheiten stehen auf meinem trainingsplan. läuferisch habe ich letzte woche nur zwei schnelle einheiten gemacht kilometerkloppen auf dem rad war wichtiger. in den nächsten tagen muss ich mal die wälder um lich und butzbach auf dem mountainbike erkunden , denn ich brauche neue laufstrecken und kenne mich hier noch nicht sooo gut aus.

so langsam kehrt zum glück ruhe bei uns ein , es ist zwar nach wie vor alles neu und ungewohnt aber bei weitem nicht mehr so hektisch...
das foto oben ist vom duathlon in mettmann , man kann es vielleicht nicht so gut erkennen aber es ging mir da alles andere als gut :-0

Samstag, Mai 05, 2007


april : einfach nur stressig....


der monat april verlief sehr hektisch. mit dem umzug nach lich , der neuen arbeit , neuen umgebung etc. war nicht mehr so viel zeit zum trainieren übrig. hier die zahlen :


laufen: 144 km - ganz okay , die ersten wettkampf kilometer sind auch dabei.

rad :307 km - leider zu wenig , geplant waren >400.

schwimmen : 1,5 km - nur eine einheit , momentan steht kein schw.mehr an, aus zeitmangel.


insgesamt kann man sagen , es verlief sehr bescheiden aber es kommen wieder bessere zeiten und vor allem ruhigere.

mit dem 10er in d´dorf und dem duathlon in mettmann habe ich die ersten wettkampf km in den beinen.

nächstes ziel ist der laubacher duathlon ( 10-60-10) , die radstrecke habe ich vergangene woche auf dem rad abgefahren. die hat es ganz schön in sich aber dazu später mehr.

leider fällt bei mir der bonn triathlon aus , vielleicht finde ich in dem zeitraum einen ersatzwettkampf.


Freitag, April 27, 2007


Doping-Nebenwirkung : Realitätssinnverlust


Ganz offenbar ist eine besonders gefährliche Nebenwirkung von Dopingmitteln der Verlust des Realitätssinns. Diesen Eindruck muss man gewinnen angesichts der Äußerungen von - mehr oder weniger mutmaßlichen - Fuentes-Kunden und anderen Dopingsündern.
Basso werde ganz bestimmt die Tour de France fahren, meinte kürzlich Jörg Jaksche, der auch zu den Patienten des Dr.Fuentes gehört haben soll. "Dafür werden seine Sponsoren sorgen. Nike ist Bassos persönlicher Hauptsponsor und offizieller Partner der Tour", dozierte der Arztsohn. Wenige Tage später wurde in Italien das Verfahren gegen Basso wiedereröffnet und der Discovery-Star von seiner Mannschaft suspendiert. Giro und Tour wird er abschreiben müssen, Basso wird froh sein können, wenn er in seiner Karriere überhaupt nochmal Rennen fahren kann.
Die Meinung von Jaksche, der sich auch schon mal von der "Dopingmafia" verfolgt sieht und von "unfassbaren Gerüchten" über Ullrichs Unschuld raunt, könnte man als Gerede eines Einzelnen abtun, wenn sie nicht so beispielhaft für den bei unter Dopingverdacht stehenden Radprofis grassierenden Realitätsverlust stünde.
Ivan Basso beklagte sich nach seiner Suspendierung, man habe ihn erst "wie einen Verrückten trainieren lassen - dann sagen sie: Hör auf und erkläre erstmal". Was hat sich denn Basso wohl vorgestellt, was passiert? Hat er verpasst, dass die italienischen Sportbehörden letztes Jahr ausdrücklich erklärten, das Verfahren gegen ihn könne bei neuen Erkenntnissen jederzeit wieder neu eröffnet werden? Hat er verpasst, wie groß in der Szene der Aufschrei war, als Discovery ihn verpflichtete? Dass diese Situation wie jetzt eintreten könnte, hätte ihm jeder auch nur halbwegs radsportinteressierte Zeitungsleser sagen können.
Jan Ullrich hatte sich ähnlich verrannt. Monatelang spielte der frühere T-Mobile-Star öffentlich die Unschuld vom Lande und ließ seine Anwälte hinter den Kulissen mit allen Mitteln gegen den drohenden DNS-Beweis kämpfen, der dann aber auch nicht vor dem spanischen Verfassungsgericht zu verhindern war. Hätte Ullrich von Beginn an wie ein Mann zu dem gestanden, was er gemacht hat, hätte er ausgepackt, dass das, was er getan hat, über Jahrzehnte der Normalfall war, den alle die heute über ihn herfallen gekannt oder billigend in Kauf nahmen, wäre Ullrich auch heute noch ein von den Medien hofierter Volksheld.
Ein weiteres Beispiel für den Realitätssinnverlust von Dopingsündern liefert Danilo Hondo. Er wurde vom obersten Sportgericht zu einer zweijährigen Sperre verurteilt. Dann kam er zwischendurch fast eine ganze Saison lang trotz Sperre wieder zurück, nachdem er in der Schweiz einstweilige Verfügungen erstritten hatte. Aller juristischer Kampf führte letztlich - wenig überraschend - zu nichts. Und dennoch glaubte Hondo nun, er könne nach zwei Jahren wieder zurückkommen, so als ob er die ganze Sperre abgesessen habe. "Am Ende ist die Strafe von zwei Jahren auf fast drei verlängert worden", will Hondo glauben machen. Die 10 Monate, die er Rennen fuhr, seien durch Aberkennung seiner Ergebnisse "annulliert". Aber die Realität holt am Ende doch jeden ein.

text : radsportnews.com

Donnerstag, April 26, 2007

ernährungsberatung

wie ich schon im letzten post erwähnt habe , darf ich mich jetzt auch ( neben krankenpfleger ) ernährungsberater nennen.
ich möchte jetzt in erster linie viel erfahrung sammeln, am liebsten natürlich mit sportlern. wer also die eigenen ess- und trinkgewohnheiten auf den prüfstand stellen möchte , möge sich bei mir melden. ich biete eine individuelle und ziel orientierte analyse der essgewohnheiten , mit ausführilchen darstellung des ist-zustandes bei der sich fehler und schwächen leicht erkennen lassen.
spezielle empfehlungen , tipps , beispielpläne , hälfen die eigene ernährung zu optimieren.

bei interesse bitte melden unter : adriangulz@yahoo.de

Dienstag, April 24, 2007

duathlon mettman 5-21-2,5 km

oh man was war das bitte schön....
der duathlon war mein letzter wettkampf vor dem umzug nach hessen. gleich nach dem wettkampf fuhren wir nach lich.zuerst aber zum wettkampf , es fing schon schlecht an denn ich habe bei dem umzugsstress und dem ganzem durcheinander zuhause , meine radschuhe vergessen. zum glück erreichte ich saskia die mir die radschuhe von damir vorbeigebracht hat.
hiermit ein herzliches danke schön an euch beide !!!!!!!!!
als ich endlich eingecheckt habe war 11:55 uhr. um 12:00 uhr war der start. warmlaufen fiel also aus , was alles andere als gut war. naja ich musste froh sein das ich überhaupt dabei war.
der erste lauf über 5 km verlief ganz okay nach handgestoppten 20.14 min war ich in t1. und nach weiteren 1:26 min auf dem rad. dummerweise kam ich mit damirs schuhen nicht in die pedale rein , es dauerte eine weile und ich verlor da schon wertvolle zeit.
bis zu der berüchtigten steigung von 15% lief es ordentlich (zumindest nach gefühl)
doch an der steigung bin ich explodiert , es ging nichts mehr auch dannach nicht. letztes jahr bin ich in 36 min über die strecke "geflogen" aber dieses jahr war alles anders , eine quelerei.
nach 39:29 min war ich wieder an der wechselzone. und 36sec. später auf der laufstrecke.
für die 2,5 km brauchte ich 12:27 min , da ging vom kopf her nicht mehr viel. eine 1:14:24 std. als endzeit.
über 3 min langsamer als letztes jahr. das rennen habe ich auf dem rad verloren. vielleicht sollte ich öfter auf meine frau hören sie meinte ich soll den wettkampf nicht machen, nach dem stress der letzten tage.
meiner form laufe ich trotzdem hinterher , ich hoffe das es ein wenig ruhiger wird in den nächsten wochen und ich wieder vernünftig trainieren kann.

eine positive nachricht gibt es dennoch vom wochenende. am samstag habe ich erfolgreich an der prüfung zum ernährungsberater teilgenommen. mehr dazu in kürze.

Freitag, April 20, 2007

diese woche ist ruhewoche , doch das gilt nur fürs training denn sonst ist bei uns zu hause ganz schön stressig. da wir praktisch ab nächsten montag in hesischen lich wohnen grassiert bei uns der umzugsstress mit allem was dazu gehört.und als wäre es nicht genug , habe ich am samstag meine prüfung zum ernährungsberater. mehr als eine stunde lernen am tag ist nicht drin da aber ernährung sehr wichtig für mich ist und ich mich tagtälich damit beschäftige , sollte die stunde am tag reichen. :-))
zum training gibt es nicht viel zu sagen - erholung ist angesagt und dann hoffe ich am samstag das ich gute beine habe. letztes jahr hatte ich 1:11:10 std. stehen , dieses jahr hoffe ich auf eine zeit unter 1:10 std. ;- )

ich glaube das war heute mein letzter post als remscheider. das nächster mal melde ich mich als licher......

Mittwoch, April 18, 2007


Ironman Arizona 2007

Der Belgier Rutger Beke hat in Tempe (USA) das erste Ironman-Rennen seiner Profikarriere gewonnen. Bei den Frauen setzte sich in einem dramatischen Finale die US-Amerkanerin Heather Gollnick durch. Mit den Rängen drei und fünf überzeugten die deutschen Starterinnen Katja Schumacher und Ute Mückel. Insgesamt 2.100 Athleten starteten bei der dritten Auflage des IRONMAN Arizona.


Lange sah es im Rennen der Frauen nach einem klaren Sieg von Joanna Zeiger (USA) aus. Die Schwimmspezialistin kam mit den besten Männern aus dem Wasser und konnte bis zur Mitte des Marathons ihre Verfolgerinnen Katja Schumacher und Heather Gollnick klar auf Distanz halten. Doch die zweite Hälfte der 42,2 Kilometer sollte dramatisch werden. Zeiger bekam zusehends Probleme, der Vorsprung zur von hinten heranstürmenden Heather Gollnick verkürzte sich Meter um Meter. Knapp drei Kilometer vor dem Ziel war es dann um Zeiger geschehen. Gollnick (9:36:40 Std.) lief an Zeiger vorbei und freute sich im Ziel zusammen mit ihrem Mann Todd und den Kinder Joshua, Jordan und Zachery überschwenglich über ihren vierten IM-Sieg. Zeiger (9:37:29 Std.) folgte 49 Sekunden später als Zweite. Die Heidelbergerin Katja Schumacher (9:44:14 Std.) wurde mit knapp acht Minuten Rückstand ungefährdete Dritte. Nur um Sekunden verlor Ute Mückel den Kampf um Rang vier an die Agegrouperin Kelly Lear-Kaul.

Beke jetzt im Kreis der IM-Sieger
Einen gänzlich anderen Verlauf gab es im Männerrennen. Ab der Mitte der Radstrecke übernahm Rutger Beke die Initiative und löste den bis dahin führenden Tim DeBoom an der Spitze ab. Nur der zweimalige Gewinner des IRONMAN Hawaii konnte beim Wechsel zum Marathon dem Vorsprung Bekes auf knapp zwei Minuten begrenzen. Der Titelverteidiger Michael Lovato war zu diesem Zeitpunkt schon über zwölf Minuten zurück. Auf der Marathonstrecke machte dann Beke, der mit seinem furiosen zweiten Rang beim IRONMAN Hawaii 2003 aus dem Nichts in die Weltelite vorstieß, seinen Sieg in 8:21:14 Stunden perfekt. DeBoom (8:26:04 Std.), der im letzten Herbst wegen einer Stressfraktur im Fuß seinen Start in Kona absagen musste, konnte nicht an seine alte Laufstärke anknüpfen und wurde mit fünf Minuten Rückstand Zweiter. Lovato (8:37:29 Std.) bestätigte mit Rang drei seinen Vorjahreserfolg.

Der Darmstädter Lothar Leder wurde als Elfter bester Deutscher. Nils Goerke (Rang 15) lag lange Zeit in aussichtsreicher Position, brach aber auf der Marathonstrecke ein. Mit einem DNF endete die Rückkehr von Andreas Niedrig. Der Oer-Erkenschwicker wechselte nach gewohnt guter Schwimm- und Radleistung noch als Vierter auf die Laufstrecke, gab dann aber das Rennen auf.

text : tri2b.com

Montag, April 16, 2007


trainingswoche 9.4 bis 15.4

montag war wie immer pause angesagt. am dienstag hatte ich eigentlich lauf intervall einheit geplant aber eine magenverstimmung machte mir einen dicken strich durch die rechnung. ich musste in der arbeit was schlechtes gegessen haben und habe den ganzen nachmittag nur noch geeiert.
mittwoch ging mir wieder besser , ich musste sehr viel flüssigkeit und mineralien verloren haben den es war mir den ganzen vormittag ziemlich schwindelig. nachmittag ging es wieder , also habe ich auf der rolle eine lockere einheit absolviert : 1:22 std. 40km.
donnerstag war einer der drei schlüsseleinheiten geplant , der koppellauf . ich wollte mich vor mettman testen , also habe ich ein wenig krachen lassen : 20 km rad in 37 min anschliessend flotte 5km in 20:45 min. bin damit sehr zufrieden , vor allen weil beides lauf-, und radstrecke schwieriger sind als die in mettman. das lässt hoffen auf eine gute zeit. 1:11 std. sind zu unterbieten.
freitag war notgedrungen die zweite schlüsseleinheit angesagt der lange dauerlauf. eigentlich nicht so günstig aber am wochenende hatte ich dienst im krankenhaus , deshalb ging es nicht anders. also lief ich los mit ein wenig dicken beinen vom donnerstag , das wetter war super schön und es lief eigentlich ganz gut nach 1:50std. war ich wieder zuhause.
am samstag hatte ich die quitung bekommen , beine wie blei und zusätzlich habe ich seit dem langen lauf einen punktuellen schmerz an der tibia der mich ständig begleitet. knochenhautentzündung ? bin trotzdem für eine stunde auf die rolle gegangen um einfach mal die beine zu lockern. 1std. rolle 30km.
sonntag hatte ich nach wie vor den schmerz verspürt , bin dann vor der arbeit 30 min locker laufen gegangen.
diese woche ist ruhe - woche zusätzlich steht der duathlon in mettman auf dem programm. am samstag vor dem wettkampf habe ich meine prüfung zum ernährungsberater. desweiterem habe ich am montag nach dem wettkampf meinen ersten arbeitstag bei dem neuem arbeitgeber in lich. dazwischen steht der umzug an. also es gibt einiges zu tun. : -))

Sonntag, April 08, 2007


trainingswoche im überblick(02.4 - 08.4) :

montag : pause
dienstag : rolle 40km , ga1 in 1:20 std.
mittwoch : laufen 10km in 49min , ga1.
donnerstag : kraftraining . di + mi müde beine deshalb " nur" krafttraining.
freitag : koppeltraining mal anders, zuerst laufen 10km ga2 mit 6 x 400m in 1:20 min. anschließend rad 40 km ga2 in 1:22 std.
samstag : rolle 30 km ga1 + krafttraining
sonntag : laufen 20km ga1

seit der letzten woche habe ich mein training ein wenig umgestellt. es gibt jetzt drei " schlüssel einheiten" lauf intervall einheit , eine koppeleinheit und eine lange lauf oder radeinheit in lockeren ga1 bereich. alles drumherum dient der aktiven erholung bzw. ist als techniktrainig gedacht.
leider ist es mir nicht gelungen diese woche schwimmen zu gehen. nächste woche steht das schwimmtraining fest eingeplant sozusagen eine schlüssel einheit für sich.
kommentar zum " fall ullrich " von karsten migels

Nun ist es raus, aber eine Überraschung, gar eine Sensation ist es nicht. Neun der im Zusammenhang mit der "Operacion Puerto" sichergestellten Blutbeutel mit der Kennzeichnung "Rudis Sohn", "Jan 1" und "Nummer 1" sollen "zweifelsfrei" von ihm stammen, wie die Bonner Staatsanwaltschaft bekannt gab.

Aber sind wir doch mal ehrlich. War es für uns eine große Überraschung, dass die in Spanien gefundenen Blutkonserven Jan Ullrich zugeordnet werden konnten? Haben wir nicht den letzten Funken Glauben an Jan Ullrichs Unschuld noch während seiner Auftritte bei der Pressekonferenz am 26. Februar in Hamburg und am selben Tag bei Reinhold Beckmann verloren?

Hätte, wenn und aber

Jan sagte damals unter anderem: "Das, was ich jetzt hier vor mir habe, das sind - Gott weiß - das sind meine Gedanken". Waren es wirklich die Gedanken von Jan Ullrich? Viele haben den gebürtigen Rostocker als aufrichtigen und ehrlichen Menschen kennen gelernt, ihn gerade auf Grund seiner "Normalität" gemocht und seine Probleme mit Übergewicht und kaputtem Fahrradständer als menschlich angenommen.

Hätte Jan Ullrich es doch einfach zugegeben. Hätte er den Kontakt zu Herrn Fuentes nicht geleugnet, hätten ihm auch sicherlich viele verziehen. Hätte, wenn und aber... Nun hat er sich - und das waren bestimmt nicht seine, sondern die "Worte, Empfehlungen und Ratschläge" seiner Berater - in die Sackgasse manövriert. Da gibt es keinen Ausweg. Da gibt es nur noch ein juristisches Hin und Her und der ehemalige Star des deutschen Radsports wird möglicherweise, wie er es mit seinem Arbeitsgerät ab und an getan hat, stürzen, nur nach diesem Sturz nicht mehr so schnell auf die Beine kommen.

Was ist eigentlich mit Basso & Co?

Aber warum trifft es eigentlich nur Jan Ullrich? Was ist mit Ivan Basso, José Enrique Gutierrez, Oscar Sevilla, Jörg Jaksche und zum Beispiel Luis Leon Sanchez? Was ist mit all den anderen Blutkonserven, die einst bei Herrn Fuentes und seinen Kollegen gefunden wurden, warum werden sie nicht alle abgeglichen? Geredet und geschrieben wurde immer nur über Radsport und deren Profis. Was ist mit anderen Athleten, die einst hinter vorgehaltener Hand genannt wurden, und warum hat die spanische Justiz den Fall vor wenigen Wochen zu den Akten gelegt, die "Operacion Puerto" ohne strafrechtliche Folgen abgeschlossen?

Bestünde etwa die Gefahr, dass durch ein groß angelegtes "Reinemachen" nicht nur der Radsport, sondern viele weitere Sportarten und vor allem hoch bezahlte Profis ihr Gesicht verlieren würden. Dank der deutschen "Gründlichkeit" ist es uns allerdings einmal mehr gelungen, einem Star zu huldigen, um ihn anschließend so tief es nur geht, fallen zu lassen. Vor allem im Sport ist das ganz wichtig. Einem Italiener und schon gar nicht der italienischen Regierung - da sind Spanier, Franzosen und viele anderen Nationen nicht anders - würde es nicht einfallen ihre Helden einfach so abzuschießen.

Eine andere Mentalität

Denken wir dabei doch nur an die Skandale im italienischen oder spanischen Fußball, oder an den Kopfstoß von Zinédine Zidane im WM-Endspiel. All diese Sünden wurden vertuscht, vergeben und für nie da gewesen erklärt. Bei uns in Deutschland fast undenkbar.

Warum kümmern sich Menschen so verbissen um die "Gerechtigkeit" und nutzen die Populärität anderer, um ihre eigene zu verbessern oder gar Geld damit zu verdienen? Was hat Jan Ullrich denn so viel Schlimmeres getan als die Herren Christoph Daum, Jörg Immendorff und Michel Friedmann?

Im Gegensatz zur Politik, der freien Wirtschaft und anderen Sportarten - insbesondere dem Fußball - ist es ein Leichtes auf dem Radsport herumzuhacken, ihn zu kritisieren. Zum einen ist dies schon seit vielen Jahren so, da kann man doch mal mitmachen und etwas für die eigene Bekanntheit tun und zum anderen sind die Radsportler durch ihr Verhalten selbst Schuld daran.

Nicht nur der Sport ist gefordert

Das Verhalten von Jan Ullrich hat sicherlich nicht dazu beigetragen, dass die Beliebtheit des Radsports gefördert, oder der Radsport von seinem Image als "Dopingsport" bezeichnet zu werden befreit wird. Das falsche Verhalten von Jan Ullrich hat aber hoffentlich dazu beigetragen, dass die abschreckende Wirkung des Dopings - und das betrifft alle Sportarten - entdeckt zu werden noch größer geworden ist und sich ein in Lügen verstricktes Spiel für keinen Sportler, sondern nur für deren Juristen, die damit Geld verdienen, lohnt.

Die Sportfunktionäre und Politiker sollten sich schnellstens darüber Gedanken machen, wie es innerhalb eines gemeinsamen Europas aussehen könnte, um nicht nur einen, sondern alle Beschuldigten in solchen Fällen zu bestrafen. Was nützt es ab und an ein Exempel zu statuieren, um damit die Arbeit der Verbände, Agenturen und Parteien hervorzuheben, wenn nach wie vor im großen Stil betrogen und manipuliert wird. Und das sicher nicht nur im Sport oder insbesondere beim Radsport.

quelle:Eurosport.de -
Ein Kommentar von Karsten Migels